Naturheilkunde

„Die Phytotherapie kann gut mit anderen natürlichen Heilverfahren kombiniert werden“

Matthias Müller Naturheilpraktiker TEN Büron Luzern Sursee Sempach

Phytotherapie (Kräuterheilkunde)

 

Die Heilpflanzen-Therapie gehört wohl zu den ältesten und bekanntesten Therapieformen überhaupt – denn sie wird in fast jedem Haushalt, mehr oder weniger bewusst, angewendet.

Der Einsatz von Heilkräutern wird in der heutigen Zeit immer beliebter. Heilpflanzen wirken zuerst den Symptomen der Krankheit entgegen, wobei diese nicht so stark unterdrückt werden, wie bei chemischen Mitteln. Bei der Naturmedizin geht es nicht nur um möglichst rasche Beschwerdefreiheit. Vielmehr soll der Körper dazu angeregt werden, die Ursachen einer Erkrankung endgültig zu überwinden.

Die Annahme, Heilpflanzen seien immer unbedenklich, ist falsch; es gibt bekanntlich sehr giftige Arzneipflanzen, die unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen können.

Die Phytotherapie kann gut mit anderen natürlichen Heilverfahren kombiniert werden. Unter anderem mit der Homöopathie, mit der sie in gewisser Weise auch verwandt ist.

Die klassische Zubereitungsform pflanzlicher Heilmittel ist der Tee – sei es als Abkochung, Aufguss oder Kaltauszug. Daneben finden sie aber auch Verwendung in pflanzlichen Pillen, Tinkturen, Saftkuren, Wickeln, Salben, Sirupen, Ölen, usw. (Spagyrik).

Ausleitende Verfahren (Schröpfen / Blutegel / Baunscheidt-Therapie)

 

Die Therapie mit Blutegeln funktioniert nach dem Prinzip des Ab- und Ausleitens. Es ist vergleichbar mit dem Aderlass, da es bei der Behandlung zu Blutverlusten von 30 bis 250 ml kommt. Die entzündungs- und blutgerinnungshemmenden Stoffe, welche die Egel beim Biss abgeben, tragen zur Heilung bei. Dadurch wird das Blut dünnflüssiger, die Durchblutung wird verbessert und Blutstauungen werden beseitigt. Blutegel werden auch bei Gelenksbeschwerden eingesetzt.

Schröpfen ist eine alte Therapieform. Mit Schröpfgläsern wird über zugeordneten Reflexzonen ein Vakuum erzeugt. Dadurch werden Schadstoffe ausgeleitet und die Organe angeregt. Durch das Verschieben der Schröpfgläser entsteht zudem eine Massagewirkung und auch der Lymphfluss wird angeregt.

Die Baunscheidt-Therapie regt mit dem sogenannten «Lebenswecker» die Durchblutung an, regelt den Stoffwechsel und dämpft den Schmerz. Diese Therapieform wird bei Gelenkproblemen und Muskelverspannungen angewandt. Daneben gibt es noch weitere Anwendungsmöglichkeiten.

Matthias Müller Naturheilpraktiker TEN Büron Luzern Sursee Sempach

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